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Das Projekt CASA 1000 ist startbereit

Die Europäische Bank für Wiederaufbau- und Entwicklung (die EBRD) unterstützt die Republik Tadschikistan bei der Realisierung des Regionalprojekts CASA 1000  mit 110 Mio. US Dollar. Ein entsprechendes Dokument wurde am Freitag vom tadschikischen Finanzminister A. Qurboniyon, dem Vorsitzenden der "Barki Tojik“ R. Rachmatsoda und dem Direktor der EBRD-Vertretung in Tadschikistan Richard Jones unterschrieben. Bereits am Ende der letzten Woche kündigte der Minister für Energetik und Wasserressourcen Tadschikistans Usmonali Usmonsoda an, dass nach der Bereitstellung der Finanzmittel durch EBRD die Frage nach der Finanzierung des tadshikischen Teiles des Projektes vollständig entschieden sei. Somit beteiligen sich neben der Regierung Tadschikistan, die Weltbank, die Islamische Entwicklungsbank, das Entwicklungsfond Quwayt, die britische Regierung, USA  bei der Realisierung dieses lebenswichtigen Projekts. Bis Ende dieses Jahres soll der Hauptunternehmer für das Projekt gewählt und anschließend mit den Baumaßnahmen begonnen werden, so Usmonzoda. Nach der Fertigstellung dieses Projekts, das etwa eine Milliarde US Dollar kostet und  hauptsächlich den Bau der Hochspannungsleitungen für den Export der Elektroenergie beinhaltet, werden Afghanistan und Pakistan mit dem Stromüberfluss aus Tadschikistan und Kirgisien versorgt.

Außenminister Aslov: "Der neue Wegweiser der Außenpolitik Tadschikistans"

Die Außenpolitik eines jeden Staates basiert sich auf seine staatlichen und nationalen Interessen und zielt drauf ab, sicherzustellen, dass die Ziele und Richtlinien dieser Politik im Einklang mit den Anforderungen der aktuellen geopolitischen und geo-ökonomischen Situationen stehen.
Die tadschikische Außenpolitik sollte in der gegenwärtigen Phase der Entwicklung der Weltgemeinschaft und unter Berücksichtigung der Veränderungen in der modernen Welt, der bestehenden Herausforderungen und Bedrohungen entwickelt werden, um seine strategisch wichtige staatliche und nationale Interessen auf der internationalen Ebene schützen können. In diesem Zusammenhang entstand die Notwendigkeit, das seit 2002 existierende außenpolitische Konzept zu aktualisieren.  Das neue Konzept sieht keine grundlegenden Veränderungen der Außenpolitik des Landes. Es ist vielmehr die Fortsetzung der bestehenden Werte, Grundsätze, Ziele und Bereiche der Politik, so S. Aslov. Zu vollständiger Version des Artikels bitte hier klicken: Russisch oder Tadschikisch.

Zentralasien wird demnächst in Berlin über Wasserkooperation sprechen

Am 14. Juli 2015 traf sich der Botschafter Maliksho Nematov mit Beauftragtem des Auswärtigen Amtes für Globalisierung, Energie- und Klimapolitik Peter Fischer zu einem Gespräch, der sich vor kurzem zur Teilnahme an einer UN-Konferenz zum Thema Wasser in Duschanbe weilte.

Die beiden Seiten sprachen unter anderem über die Ergebnisse der Internationalen Konferenz zur Implementierung der Aktionsdekade Wasser fürs Leben 2005-2015 in Duschanbe. Es wurde betont, dass die Themen wie die knapp werdenden Wasserquellen, Verbesserung der Wasserversorgung, sowie ein besserer Zugang der Menschheit zum Trinkwasser mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft rückt. Die Duschanbeer Konferenz hat erneut gezeigt, dass die Menschheit sich den neuen Herausforderungen, insbesondere den Folgen des Klimawandels bewusst ist. Weiterhin sprachen die beiden über die bevorstehende Berliner Konferenz zum Thema „Zentralasien und die gutnachbarschaftliche Beziehungen“, die im September dieses Jahres in Berlin stattfinden soll. Man erwartet, dass hochrangige Persönlichkeiten und Entscheidungsträger aus den 5 zentralasiatischen Republiken an der Konferenz teilnehmen.

Das Land des unberührten Reichtums

Auch wenn sich Tadschikistan in der Mitte der althergebrachten Weltzivilisationen befindet, möchte man das Land als Region des unberührten Reichtums nennen. Tadschikistan ist die Quelle der umfangreichsten Wasserader der zentralasiatischen Region und der Bau von WKWe zählt zu einem der wichtigsten Faktoren der Industrialisierung und Wohlstand des Landes. Im Bereich der Industrie lassen sich folgende Sektoren spezifizieren: Bergbau, Produktion von Bausubstanzen, Leichtindustrie, Baumwolle und der Verarbeitung der Baumwollfasern, sowie die Verarbeitung von Primäraluminium. Die ausgezeichneten natürlichen und klimatischen Bedingungen des Landes ermöglichen den Anbau von Früchten und Gemüse mit einzigartigem Geschmack. Und aufgrund seiner unvergleichlich schönen Natur könnte Tadschikistan eines der Zentren internationalen Alpinsports und des Tourismus sein.  Die interaktive Broschüre Investitionsmöglichkeiten in Tadschikistan gibt Ihnen einen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in den oben erwähnten und anderen Bereichen der Wirtschaft Tadschikistans.

EU und Deutschland in der Konzeption der Außenpolitik Tadschikistans

Der Präsident Tadschikistan billigte Anfang dieses Jahres die neue Konzeption der Außenpolitik der Republik Tadschikistan. Sie ist ein politisches Dokument, welches die Grundprinzipien, Zielen, Aufgaben und Prioritätsrichtlinien der Außenpolitik Tadschikistans unter Berücksichtigung der langfristigen nationalen Interessen des Landes bestimmt bzw. regelt. Die Rechtsgrundlage dieser Konzeption bilden die Verfassung der Republik Tadschikistan, die Gesetze, normative Rechtsakten, die die Tätigkeit des außenpolitischen Staatsorganen Tadschikistans regeln und die von Tadschikistan anerkannten internationalen Rechtsakten. In Bezug auf die Beziehungen Tadschikistans zu EU heißt es: „Seit Anfang des 21. Jahrhunderts geschehen in den Beziehungen zwischen Tadschikistans und der EU positive Veränderungen und diese Tendenz steigt von Jahr zu Jahr. Tadschikistan betrachtet die Europäische Union, die beim Ausbau der Prioritätsrichtungen der Nationalwirtschaft Tadschikistans mitwirkt als einen wichtigen Wirtschaftspartner und ist auch künftig bestrebt, langfristige und nachhaltige Wechselbeziehung mit dieser einflussreichen zwischenstaatlichen Gemeinschaft auf der Grundlage  der gegenseitig vorteilhaften Prinzipien auszubauen bzw. zu vertiefen.

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Diese Zusammenarbeit umfasst unterschiedliche europäische Institutionen, einschließlich Europäisches Parlament, Europarat, Europäische Investitionsbank, sowie andere Organisationen und Strukturen.

Darüber hinaus, misst die Republik Tadschikistan dem Ausbau und die Vertiefung bilateraler Zusammenarbeit mit verschiedenen Europäischen Staaten, unter anderem mit Bundesrepublik Deutschland, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, Frankreich, Italien, Spanien, Schweiz, dem Königreich Belgien, Österreich, der Tschechischen Republik, Ungarn und baltischen Staaten prioritäre Bedeutung bei“.

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Azim Ibrohim und Peter Fischer sprachen über Globalisierungsfragen

Im Rahmen der Internationalen „Gipfelkonferenz zur Implementierung der Internationalen Aktionsdekade ´Wasser fürs Leben 2005-2015´“ fand das Treffen des Stellvertretenden Premierministers Azim Ibrohim mit Beauftragten des Auswärtigen Amtes für Globalisierung,  Energie- und Klimapolitik Peter Fischer statt, der sich zur Teilnahme an der Konferenz am 9-11 Juni 2015 in Duschanbe aufhielt.

Während des Gespräches haben die beiden Seiten unter anderem über die neue Initiative des tadschikischen Präsidenten zur weiteren internationalen UN-Aktionsdekade „Wasser für nachhaltige Entwicklung“ gesprochen und Bemühungen der tadschikischen Seite bei der Sicherung der nachhaltigen wasserwirtschaftlichen Entwicklung und der effizienten Nutzung der regionalen Wasserressourcen gewürdigt. Peter Fischer bedankte sich bei der Regierung Tadschikistans für die reibungslose Organisation der Internationalen Konferenz und lud seinerseits die tadschikische Regierung ein, an der Konferenz „Wasser und gutnachbarschaftliche Beziehungen in Zentralasien" teilzunehmen, die am 7.- 8. September dieses Jahres in Berlin stattfindet. Quelle: khovar.tj

Agrarwirtschaft: Bauern im Süden Tadschikistan profitieren von den hohen Ernteerträgen

Die Landwirtschaftsbehörden in der Region Khatlon (im Süden Tadschikistan) sprechen von hohen Umsätzen aus Obst- und Gemüseexport in diesem Jahr. Die Hauptabnehmer der tadschikischen bio-Produkte sind Iran, Afghanistan, Pakistan, Türkei, Kasachstan und Russland.

Allein in den letzten 2 Monaten wurden über 30.000 Tonnen Obst und Gemüse ins Ausland exportiert. Die Nachfrage für Süßkirsche, Zwetschgen, Zwiebel, Kartoffel und viele Gemüsesorten wächst. Die Bauern wollen bis Ende dieses Monats weitere 70.000 Tonnen frische Obst und Gemüse aus den ökologischen Anbaugebieten ins Ausland exportieren. Durch die Verbesserung der Bedingungen für Bauern ist die Produktion mancher Agrarkulturen drastisch gestiegen. Demzufolge sind die Preise in den einheimischen Märkten und bei den Grosshändlern im Süden sehr niedrig. Ein Kilo Aprikosen beispielsweise kostet umgerechnet 25 Cent, eine Honigmelone 70 Cent. Die Ausfuhr der Agrarprodukte bringt bessere Steuereinnahme in den Staatshaushalt und macht den Bauern in ihrer Unternehmertätigkeit unabhängig. Die Region Khatlon gilt als Kornkammer des Landes und durch ihre Nähe versorgt die Großstädte mit Obst und Gemüse.

Industrie: TALKO Aluminium will die Produktion verdoppeln

Das tadschikische Aluminiumwerk TalCo will nach 5 Jahre Talfahrt die Produktion noch in diesem Jahr um Zweifache steigern. Der TalCo - Pressesprecher I. Sattorov machte in einem Interview vor dem Radio Liberty die künftigen Pläne dieses Werkes bekannt. Das Aluminiumwerk hat nach der Lösung des Streits mit Rusal gleich mit dem schweizerischen Unternehmen Glencore neue Verträge abgeschlossen. Glencore baut bis Ende dieses Jahres für TalCo weitere 200 Elektrolysezellen. Diese Rekonstruktion erlaube, dass das Unternehmen seine Kapazitäten verbessert und die Produktion vom Primäraluminium verzweifacht, so I. Sattarov.

Mit der vorhandenen Infrastruktur des TalCo kann man jährlich bis zu 400 Tausend Tonnen Primäraluminium gewinnen. Der Aluminiumpreis erfuhr in den letzten Wochen in der Londoner Metallbörse einen leichten Anstieg und kostet nun 1716 US $ für einen Tonnen. Talco hatte 2014 einen Handelsumsatz von 234 Mio. US §.

Sicherheit: Gipfelkonferenz zur Anti-Drogen Zusammenarbeit stattgefunden

Am 27. Mai 2015 fand in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe eine Internationale Konferenz zum Thema „Konsolidierung der Bemühungen der internationalen Anti-Drogen-Zusammenarbeit" statt.  Diese Konferenz wurde auf Initiative des Präsidenten Tadschikistans Emomali Rahmon ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf die Probleme der Drogenherstellung und des Drogenhandels zu lenken. Der tadschikische Präsident forderte in seinem Appell an die Teilnehmer der Konferenz alle Staaten, internationale Organisationen, Vertretern der Zivilgesellschaft auf, im Kampf gegen dem illegalen Drogenhandel alle Anstrengungen zu unternehmen.

Auch der Vize UN-Generalsekräter Juri Fedotov äußerte in seiner Videobotschaft Zuversicht, dass die Duschanbeer Konferenz bei der Bewältigung des Drogenproblems nicht nur in der Region, sondern weltweit eine grosse Rolle spielen wird. Am Ende der Konferenz wurde eine Gemeinsame Erklärung der Internationalen Gipfelkonferenz zur Konsolidierung der Anstrengungen der Internationalen Anti-Drogen Zusammenarbeit verabschiedet. Diese wird in einer Sondersitzung der UNO Generalversammlung zu Drogen in der Welt im 2016 behandelt. In seiner Botschaft an die Konferenzteilnehmer schlug der Präsident Emomali Rahmon vor, die Jahren 2016-2020 durch die Sondersitzung der UN-Generalversammlung als "Fünfjahreszeitraum für globale Maßnahmen zur Verhinderung des Drogenmissbrauchs und Förderung eines gesunden Lebensstils" zu erklären. Gehe zur Gemeinsame Erklärung.

Kutur: IFFI-Hauptpreis für Drama aus Tadschikistan

Zum zweiten Mal binnen fünf Jahren geht der im Rahmen des Internationalen Film Festivals Innsbruck (IFFI) vergebene Filmpreis des Landes Tirol in Höhe von 5500 Euro nach Tadschikistan. Und wie schon „True Noon“, der 2011 ausgezeichnet wurde, ist auch „Muallim – Der Lehrer“ ein Werk von Nosir Saidov. Saidov und sein Drehbuchautor Safar Haqdadov erzählen in „Muallim“ eine „einfache, aber umso poetischere Geschichte, die tief berührt“ und porträtier­e darüber hinaus ein Land in Veränderung, begründete die Jury, bestehend aus den Schauspielern Marina Anna Eich, Klaus Rohrmoser und Nandana Sen, ihre Wahl.  Samandar ist der einzige Lehrer im kleinen tadschikischen Dorf. Er unterrichtet mit viel Engagement alle Klassen parallel. Wie schon sein Vater Nazar zur Sowjetzeit versucht er den Kindern Bildung zu vermitteln, was nicht allen im Dorf recht ist. Daneben pflegt er seinen Vater, der sich schon auf den Tod vorbereitet, mit dem Sterben aber noch warten will bis sein zweiter Sohn Yusuf endlich aus Moskau zurückkehrt. Zwischen kommunistischer Vergangenheit und islamischer Gegenwart erzählt Tadschikistans wichtigster Regisseur eine universelle Familiengeschichte mit viel Zärtlichkeit. Ausführlich in www.tt.com/kultur

Ban Ki-moon: Wasser ist Leben. Wasser ist Gesundheit. Wasser ist Würde. Wasser ist Menschenrecht

Kicking off a high-level event on water in Tajikistan today, Secretary-General Ban Ki-moon urged nations in the region and beyond to renew their commitment to safe water and sanitation as the international community forges ahead with the post-2015 development agenda and climate change intensifies the need to act.  “Access to safe drinking water, sanitation and hygiene represent some of the highest development priorities of countries worldwide. These are also important human rights issues,” Mr. Ban said in his opening  remarks at the Dushanbe conference.  “Water is life. Water is health. Water is dignity. Water is a human right,” he emphasized. Water is life. Water is health. Water is dignity. Water is a human right.  The water challenge garners most attention at the extremes – in times of drought or flood. But humanity cannot forget that water is essential every day and in almost every way for basic development activities. Bringing people together around a precious resource opens the door to bringing them together around wider issues of peace and security, the UN chief also said.  More about here

Nachhaltige Entwicklung durch Wassermanagement

Am 16. April 2015 nahm Sirodschiddin Aslov, Außenminister der Republik Tadschikistan in der Podiumsdiskussion „High-Level Wassersicherheit und der nachhaltigen Entwicklung“ teil, die im Rahmen des VII. Weltwasserforums in Daegu (Südkorea) stattfand. Diese Sonderveranstaltung der höchsten Ebene wurde von der UNESCO und der KWATER (Korea Water Resources Corporation) organisiert.

S. Aslov wies in seinem Vortrag "die Bedeutung der Wasserkooperation für die regionale Sicherheit und die nachhaltige Entwicklung in Zentralasien“ auf die wichtigsten sozioökonomischen Faktoren der regionalen Entwicklung hin und betonte die Rolle der Struktureinheiten der nationalen und regionalen Sicherheit im Kontext der Nachhaltigen Entwicklungsziele. Weiterhin sprach er über die Probleme, die im Zusammenhang mit der Wasserversorgungssicherheit existieren und schlug Möglichkeiten vor, die zum Aufbau des Vertrauens und zur konstruktiven Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wasserbewirtschaftung beitragen.

Darüber hinaus, erklärte Aslov in seinem Auftrag die Bedeutung der neuen internationalen Dekade „Wasser für nachhaltige Entwicklung“, die der Präsident Tadschikistan an dem Siebten Weltwasserforum in Daegu am 12.April dieses Jahres initiierte.
An dem Weltwasserforum, der vom 12. bis 17. April 2015 in der südkoreanischen Stadt Daegu stattfand, nahmen 30 Tausend Teilnehmer aus 170 Ländern teil. Zugang zum sauberen Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Umweltschutz standen auf der Agenda dieses Weltwasserforums. Es wird erwartet, dass Ergebnisse des Forums während des zwischenstaatlichen Vorbereitungsprozesse auf den UN-Gipfel im September 2015 in New York berücksichtigt werden. Quelle: mfa.tj

Sommerzeit ist Urlaubszeit

Der Sommer naht und die Vorfreude auf den Urlaub steigt. Sommerzeit ist Reisezeit. Und wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Man unterscheidet Rücksacktouristen, Gruppentouristen, Entdeckertouristen und welche, die Öko-Tourismus bevorzugen. Es gibt auch Leute, die Ihre Reise bzw. Ihren Urlaub am Besten von einem Reiseveranstalter vor Ort gestalten lassen möchten. Dies ist insbesondere bei der Reise durch die Länder der Fall, die gerade dabei sind, sich Urlaubland zu identifizieren oder die Reise dorthin einem als abenteuerlich vorkommt. Wir haben Ihnen eine Liste der einheimischen Reiseveranstalter in Tadschikistan zusammengestellt, die bereits seit mehreren Jahren mit europäischen Touristen und Urlauber zusammenarbeiten und Ihnen bei der inhaltvollen Gestaltung Ihrer Reise bzw. Ihres Urlaubs allseitig unterstützen würden. Weiter zur Liste der Reiseveranstalter.

Wirtschaftsforum in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg war gestern erneut der Begegnungsort der Staaten des Nauruz- Beckens. Auf Initiative des Honorarkonsuls der Republik Tadschikistan in Hamburg  Kourosh Pourkian fand gestern unter dem Motto „Mit Wirtschaft Frieden und Verständigung schaffen” im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten das Nouruz-Wirtschaftsforum statt. Botschafter und Konsuln der Nowruz Region, sowie Vertretern des Diplomatischen Corps hatten die Gelegenheit am Vormittag vor einem großen Publikum die wirtschaftliche Möglichkeiten ihrer Länder zu präsentieren. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung des Nouruz-Festes für die Völkerverständigung und Pflege der Beziehungen zwischen den Ländern der Welt sowohl auf kultureller, wie auch wirtschaftlicher Ebene.

Im Rahmen dieser Veranstaltung trat der Botschafter Malikscho Nematov mit einer Rede vor Anwesenden auf und erklärte die Bedeutung dieses althergebrachten Festes und seine Rolle für Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Nationen. Im Anschluss fand die Präsentation „Tadschikistan-neue Wirtschaftsmöglichkeiten statt, bei der die neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Tadschikistan unterstrichen und Investitionsprojekte vorgestellt wurden. In der zweiten Hälfte des Forums fand ein Kulturprogramm statt. Die Pop-Sängerin Mehrinigori Rustam brachte in einer Musik und Tanz-Schau den Anwesenden die Besonderheiten der tadschikischen Kunst näher.

Das Treffen der Freunde Tadschikistans in der Botschaft

Im Rahmen der ITB Berlin fand in der Botschaft Tadschikistan eine Veranstaltung statt. Unter dem Motto „das Treffen der Freunde Tadschikistans und die Ausstellung der Handwerke“ kam es zu einem Austausch zwischen den Vertretern der touristischen Unternehmen aus Tadschikistan und ihren deutschen Kollegen. Der Botschafter Maliksho Nematov betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Tourismus für die Nationalwirtschaft Tadschikistans und lud die Teilnehmer ein, sich für die Bekanntmachung Tadschikistans als ein Urlaubs- und Reiseland zu engagieren. Der Leiter des Komitees für Jugendliche, Sport und Tourismus A. R. Abdullozoda sprach über die Erfolge der letzten Jahre im Bereich des Tourismus in Tadschikistan und appellierte für Intensivierung der Partnerschaft zwischen den Reiseveranstalter beider Länder.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde das vom Trescher Verlag geplanten „Reiseführer Tadschikistan“ von seinem Verfasser Dagmar Schreiber präsentiert. Die bearbeitete und verbesserte Auflage dieses Buchs wird nächstes Jahr erscheinen. Auch Repräsentant der Kommerzbank Berlin Sascha Brok gab seine Eindrücke über seine Reise nach Tadschikistan Preis und unterbreitete nützliche Vorschläge zur Verbesserung des touristischen Managements. Eine Ausstellung der Handwerke rundete die Veranstaltung.

Die Familienpolitik auf der diesjährigen Agenda

Auf Erlass des Präsidenten Tadschikistans wurde 2015 „Das Jahr der Familie“ erklärt. Diese Absicht erkundete der Staatschef bereits am Anfang dieses Jahres in seiner Rede vor dem Parlament. Diese  Initiative wurde ins Leben gerufen, um die juristische Bildung der Bevölkerung zu verbessern, Familien zu unterstützen, sowie die familiären Verhältnisse, insbesondere hinsichtlich der Verwandtenehe zu regeln. Demnach soll die Bevölkerung über die Ehe zwischen Verwandten und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken besser informiert werden. Der Regierung wurde somit beauftragt, binnen eines Monats zur Ausführung dieses Erlasses „notwendige Vorschläge“ zu unterbreiten. Emomali Rahmon schlug in seiner Rede vor dem Parlament vor, die Notwendigkeit der Einführung eines neuen Faches „Familienethik“ für die Schüler der oberen Klassen zu studieren. Somit soll die Familienpolitik in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen.

Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Parlamentarier

Auf Einladung des Vorsitzenden der deutsch-zentralasiatischenn Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag Manfred Grund fand vergangener Woche das Treffen zwischen dem tadschikischen Botschafter Malikscho Nematov und den Mitgliedern des Deutschen Bundestags statt.

In einem intensiven und konstruktiven Meinungsaustausch sprachen die beiden Seiten über den Stand und Perspektive der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Tadschikistan. Der Botschafter Malikscho Nematov bezeichnete die mittlerweile traditionellen Beziehungen beider Parlamentarier als reibungslos und fruchtbar. Dies betonte auch der Vorsitzende der deutsch-zentralasiatischen Parlamentariergruppe Manfred Grund (CDU) und unterstrich gleichzeitig, dass Tadschikistan als ein Land der unentdeckten Schätze und Ressourcen für noch intensivere Zusammenarbeit Einiges anbietet. Intensiviert wird die parlamentarische Partnerschaft nach den Parlamentswahlen in Tadschikistan.

Publikation der Commerzbank: "Insights – Zentralasien und die Mongolei"

Die Bedeutung der zentralasiatischen Republiken und der Mongolei wird weiter steigen, auch wenn der Boom der vergangenen Jahre vorerst vorbei sein dürfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Publikation der Commerzbank. "Bedingt durch die Nähe zu China und Russland, dem großen Nachholbedarf gegenüber den Industrienationen, hohe ausländische Investitionen und die lange Zeit guter Weltkonjunktur konnten Zentralasien und die Mongolei seit der Jahrtausendwende eine schnelle Industrialisierung und hohes Wachstum verzeichnen", erklärte Rainer Schäfer, Leiter Länderrisikoanalyse bei der Commerzbank. Nach wie vor dominierten die Rohstoffe in den meisten Ländern den Außenhandel und die Devisenzuflüsse. Die Vorkommen an Erdgas, Gold und Kupfer sowie die Produktion von Baumwolle seien von globaler Bedeutung, ihre Erschließung trotz gewaltiger Infrastrukturinvestitionen jedoch noch lange nicht abgeschlossen. "Eine stärkere Diversifizierung bei gleichzeitigem Abbau der hohen Regulierungsdichte ist nötig, um der zentralasiatischen Region auch langfristig Wohlstand zu sichern", so Schäfer. Zu "Insights-Zentralasien und die Mongolei" hier klicken.

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